Schaltung nach Schneider










Die Lösung für Geothermie
 

Großes ΔT, niedrige Rücklauftemperatur

In Wohngebäuden werden die Heizkreise für Heizung (HK) und Warmwasserbereitung (WWB) üblicherweise parallel geschaltet. Die Gesamtrücklauftemperatur ergibt sich aus einer Mischtemperatur dieser beiden Heizkreise.

Die Schaltung nach Schneider schaltet die Heizkreise dagegen hintereinander. Die Gesamtrücklauftemperatur ist das Ergebnis einer zweistufigen Abkühlung.

Für besondere Anwendungen (z.B. Geothermie) wird der Heizkreis WWB in zwei Kreise zerlegt, in eine Stufe zur WW-Vorwärmung und eine Stufe zur WW-Nachwärmung/ Erhaltung.

Die drei Stufen werden während der gesamten Heizperiode wie folgt hintereinander geschaltet:

WW-Nachwärm./Erhaltung   =>   Heizkreis HK   =>   WW-Vorwärmung

Nach der dreistufigen Abkühlung erhält man zwangsläufig ein großes ΔT und eine niedrige Rücklauftemperatur.

 

Schneider-Schaltung auf Youtube






 

Pilotanlage der Schaltung nach Schneider

Die Schaltung ist nicht nur in der Wirkung überzeugend, sie verwendet ausschließlich bekannte und erprobte Bauteile. Sie ist sehr kostengünstig bei der Installation, Wartung und Instandsetzung.

Die Schaltung wurde vom Deutschen Patentamt unter der Nr.: DE102013005691B4 am 27.11.2017 patentiert.

Seit 01.01.2018 ist die Schaltung als Pilotanlage in einem Augsburger Mehrfamilienhaus in Betrieb. Das Haus wurde energetisch saniert. Die Beheizung erfolgt mit Radiatoren. Die Warmwasserbereitung ist zweistufig als Vor- und Nachwärmung ausgeführt.

Die mittlere Hauptrücklauftemperatur liegt im Winter bei unter 30° C. Hätte man eine Fußbodenheizung verwendet, dann läge die Temperatur im Winter sogar bei nur ca. 25° C.

Im Sommer sind Rücklauftemperaturen um 35° C erreichbar.

Pilotschaltung in der Felberstraße in Augsburg

Bild 1: Pilotanlage Augsburg, Felberstr. 2

 

Beispiel Wintertag

Diagramm 1: Wintertag
Die Hauptrücklauftemperatur liegt im Mittel bei ca. 28° C.

 

Beispiel Sommertag

Diagramm 2: Sommertag
Im Sommer sind Hauptrücklauftemperaturen um 35° C erreichbar.

 

Riesiger zusätzlicher Vorteil: Geringe Kalkproblematik

Es genügt eine Hauptvorlauftemperatur von nur ca. 63° C, um WWSoll = 60° C zu erreichen. Damit ergibt sich eine geringe Kalkproblematik.

Die Anlage ist damit ausfallsicher bei anhaltend gutem Wirkungsgrad und kostengünstig im Betrieb. Es kann komplett auf eine Phosphatdosierung verzichtet werden. Damit entfallen die Nachteile der Phosphatdosierung:

  • die Phosphatdosierung ist ein generelles Sicherheitsrisiko als Einfallstor für Bakterien
  • Info-Pflicht an Mieter, Messpflicht, Dokumentation, Hausaushang, siehe § 16 und § 21 der TrinkwasserVO, entfällt
  • Problem Keimbelastung der Dosierlösung
  • Problem Überdosierung
  • erneutes Kalkproblem bei Unterdosierung oder Ausfall
  • Wartungsaufwand, Kosten der Dosierung
 

Vorteile im Überblick

  • Großes ΔT, niedrige Rücklauftemperatur
  • Die Schaltung ist nachhaltig und robust
  • ausschließliche Verwendung von bekannten und geprüften Bauteilen
  • preisgünstig bei der Errichtung, Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung
  • Geringere Betriebskosten durch günstige Energieverbrauchswerte
    Das wird erreicht durch:
    • die niedrige Rücklauftemperatur und den hohen Brennwertnutzen
    • den hohen Jahresnutzungsgrad, erreicht durch lange Brennerlaufzeit und seltene Brennerstarts
    • den geringen Stromverbrauch, keine aufwändige Technik
  • sehr geringe Verkalkung des Warmwasserbereiters, geringer Verschleiß, lange Lebensdauer, hohe Verfügbarkeit
  • kein Komfortverzicht für den Nutzer
  • Einhaltung der Trinkwasserverordnung, Einhaltung des Arbeitsblatt DVGW W551 (Legionellen)

Die Schaltung kann mit Erweiterungen versehen werden. Die konventionelle Versorgung von weiteren vor-, nach-, oder parallelgeschalteten Mischerheizkreisen, wie z.B. Fußbodenheizung ist möglich. Fragen Sie uns nach Ihren individuellen Lösungen.

 

Einsatzmöglichkeiten

Da diese Schaltung niedrige Temperaturniveaus ausnutzt und das Auftreten von Lastspitzen vermeidet eignet sie sich für alle Wärmeerzeuger, besonders aber für

  • Nah- und Fernwärmesysteme, insbesondere bei LowEx-Systemen wie Geothermie, industrielle Abwärme, etc.
  • Öl/Gas- Heizgeräte mit Brennwerttechnik
  • Wärmepumpenanlagen
  • Wärmerückgewinnungsanlagen
  • Wärmenutzung aus Pufferspeichern, bei Biomasse oder solar beheizten Systemen
  • Kraft-Wärme-Kopplung
 

Wie kann ich die Schaltung erwerben?

Betriebsfertige Übergabestationen für Fernwärme aller Größenordnungen liefert die Fa. Bälz: www.baelz.de

Regler für z.B. Brennwerttechnik werden wirtschaftlich erst lieferbar sein, wenn genügend Nachfrage vorhanden ist, um höhere Stückzahlen zu fertigen.

Fragen Sie bei Interesse, insbesondere auch bei Verbesserung von Anlagen mit zu hoher Rücklauftemperatur:

 

Kontakt



Pöhlmannstraße 5, 80687 München
089/ 2032 5856; 0152/ 233 56 430

schneider@schneider-muenchen.de

 

Zu meiner Person

Nach dem Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Energietechnik an der FH Augsburg war ich zunächst in zwei Münchner Planungsbüros tätig. Danach war ich 20 Jahre lang als Angestellter für die technische Gebäudeausrüstung des Immobilienbestandes eines Münchener Versicherungsunternehmens verantwortlich.

Seit 01.01.2013 habe ich mich selbständig gemacht und das Ingenieurbüro Dipl.Ing. (FH) Franz Schneider gegründet.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Menschen, die mir auf vielfältige Weise geholfen haben. Ohne diese Unterstützung wäre ich nicht bis hierher gekommen. Danke!

 

Impressum + Datenschutz

Veranstalter dieser Internetpräsenz ist:
Franz Schneider
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Franz Schneider

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